Was kann Field Sales Software?
Worum es sich bei Field Sales Software handelt, und wie sie den Außendienst unterstützt, erfahren Sie hier.
Der Markt für Business Software ist vielfältig und ausdifferenziert; auch im Bereich des Customer Relationship Managements. So finden sich zahlreiche Lösungen unterschiedlicher Anbieter, die alle durch einen eigenen, individuellen Funktionsumfang und besondere Charakteristika bestecken. Im Folgenden wollen wir eine bestimmte art der Software näher unter die Lupe nehmen: Lösungen, die Field Sales Representatives, (Field) Sales Managern und Field Sales Teams im allgemeinen bei ihrer Arbeit vor Ort unter die Arme greifen und so die Sales Performance fördern.
Weiterführende Informationen darüber, wie geeignete Softwarelösungen den Vertrieb optimieren können, finden Sie auf unserer Sales-Themenseite.
Inhaltsverzeichnis
Bedeutung: Was ist Field Sales?
Hierbei handelt es sich um eine englische Bezeichnung, mit der so viel gemeint ist wie "Vertrieb im Außendienst". Es handelt sich demnach um Sales-Mitarbeiter, die mobil im Einsatz sind. Sie treffen beispielsweise Kunden face to face vor Ort, um ihnen die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens näher zu bringen oder Details zu Verträgen zu besprechen. Mit "Field" ist dabei kein tatsächliches "Feld" gemeint, sondern lediglich ein Ort außerhalb des eigenen Betriebsstandortes.
Vertriebler im Außendienst
Als Beispiel sollen an dieser Stelle selbstständige Versicherungsvertreter genannt werden, die im Auftrag ihres Unternehmens Kunden vor Ort betreuen und dafür teils weite Strecken in Kauf nehmen müssen. Dabei ist zumeist jeder Vertriebler für einen eigenen Bezirk zuständig. verantwortlich für das jeweilige Gebiet ist zumeist der Territory Manager, wobei sich die Bezeichnungen von Unternehmen zu Unternehmen selbstverständlich unterscheiden können.
Was muss Field Sales Software können?
Vertriebler im Außendienst haben sehr spezifische Anforderungen an eine geeignete Softwarelösung. Sie müssen, ebenso wie die Kollegen im Innendienst, stets auch alle wichtigen Informationen zugreifen können. Für eine gute Vorbereitung auf ein Kundengespräch braucht es belastbare und aktuelle (Stamm-)Daten, sowie Informationen zu laufenden Verträgen, Präferenzen, der Kontakthistorie, usw.
Mitarbeiter im Innendienst können entsprechende Infos zumeist einfach über ihren Rechner abrufen. Über diesen verschaffen sie sich kurzerhand Zugang zur entsprechenden Kundenakte im CRM-System und haben binnen Sekunden alle wichtigen Daten vorliegen.
Mobilität
Auch Mitarbeiter im Außendienst benötigen einen entsprechend einfachen, unkomplizierten Zugriff auf Kundendaten. Daher bedarf es einer Softwarelösung, die auch auf mobilen Endgeräten verfügbar ist. Je nach Unternehmen kann es sich dabei etwa um einen Laptop, ein Tablet oder auch schlichtweg ein Smartphone handeln.
Zugriff über den Browser
Moderne Softwarelösungen sind grundsätzlich mit unterschiedlichen Endgeräten kompatibel. Insbesondere dann, wenn der Zugriff schlichtweg über den Browser erfolgt, ist nicht einmal eine etwaige Kompatibilität mit dem jeweiligen Betriebssystem zu berücksichtigen.
Zugriff per App
Alternativ kann der Zugriff auch über eine gesonderte App erfolgen. Unternehmen auf der Suche nach einer Software mit mobiler Verfügbarkeit sollten sich im Vorab darüber informieren, wie diese bei unterschiedlichen Anbietern umgesetzt wird, und ob die Lösungen ggf. mit der vorhandenen Hardware bzw. den jeweiligen Betriebssystemen (OS) kompatibel sind.
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Offline-Funktionen
Ein unmittelbarer, mobiler Zugriff auf Daten im System setzt jedoch auch eine stabile Internetverbindung voraus. Wenngleich der Breitbandausbau hierzulande voranschreitet, wird Deutschland mitunter nach wie vor gerne als "Digitalwüste" bezeichnet". Je nach Standort ist nicht unbedingt immer garantiert, dass Mitarbeiter sich ohne weiteres in ein WLAN-Netzwerk einwählen können, geschweige denn mobil eine ausreichend schnelle Verbindung aufbauen können.
Auch ohne Verbindung Einsicht in wichtige Informationen
In diesen Fällen ist es von Vorteil, wenn die Software für den Außendienst über offline-Funktionen verfügt. Diese sind zumeist deutlich eingeschränkter als der volle Funktionsumfang des Systems im Online-Modus, was jedoch auch in der Natur der Sache liegt. Dennoch kann es von Vorteil sein, wenn auch im Offline-Modus zumindest noch bestimmte, relevante Inhalte abgerufen werden können, und der Mitarbeiter nicht gänzlich vor einem leeren Bildschirm sitzt.
Vernetzung
Essenziell wichtig ist die Anbindung der Lösung an die restliche Softwarelandschaft des eigenen Unternehmens. Nur so kann es zu einem nahtlosen Informationsaustausch zwischen Innen- und Außendienst kommen. Sofern eine stabile Internetverbindung gegeben ist, können Field Sales Reps im Außendienst Änderungen an Profilen vornehmen, neue Informationen oder gar Aufträge durchgeben, die dann in Echtzeit an die Kollegen im Innendienst zur weiteren Verarbeitung übermittelt werden. So wird wertvolle Zeit gespart und Prozesse werden verschlankt.
Schnittstellen zu ERP und DMS
In Zusammenhang mit dem Stichwort "Vernetzung" ist bei CRM-Systemen unter anderem die Bedeutung von Schnittstellen zum Enterprise Resource Planning (ERP) sowie zum Dokumentenmanagementsystem (DMS) zu nennen. So können Mitarbeiter auch von unterwegs aus auf aktuelle Verträge im DMS zugreifen, die direkt mit der jeweiligen Kundenakte im CRM verknüpft sind. Neue Aufträge können über einen mobilen Zugriff zum ERP direkt hinterlegt werden. Insgesamt wird so die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit maßgeblich verbessert.
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